Trauertage - Ich vermisse dich!
Dafür gibt es viele Gründe: Trennung der Eltern, Umzug in eine andere Stadt, Tod in der Familie, manchmal war der Großvater oder gar das verstorbene Haustier der Seele Ihres Kindes näher als gedacht.
Trauertage geben Ihrem Kind Raum und Zeit für seine eigene Trauer,
- Ausdrucks- und Austauschmöglichkeit in einem geschützten Rahmen
- Offenheit für alle Fragen und gezielte Ansprache
- gemeinsam Lernen, Spielen, Lachen
- die Möglichkeit, den Umgang mit den eigenen Gefühlen,
wie sie in vielfältiger Art zum Prozess des Trauerns dazu gehören, zu lernen.
Kunsttherapie ist ein wesentliches Element.
Besonders bei Kindern ist Trauer oftmals (noch) wortlos. Wie heilsam Kunst für Kinder ist, zeigt die Erfahrung. Sie bietet Ausdrucksmöglichkeit,für das, was keine Worte hat, zudem Mobilisierung eigener Kräfte und innere Stärkung.
Auch für Jugendliche ist dieses Praktische Element der Trauerarbeit ein Weg zu ihrem Eigenen – nicht Quatschen, sondern tun ist hier oft die „Rettung“ - und führt zum Wesentlichen hin.
Dazu bietet eine Gruppe, in der es den anderen ganz ähnlich geht, den Raum, ohne Worte viel sagen zu können, sich verstanden und aufgehoben zu fühlen.
Die Trauertage nehmen Eltern etwas ab und schenken Zeit für Eigenes.
Den Kindern bieten sie den Raum, den ihre Trauer nötig braucht: hier darf sie sein, bekommt Anerkennung und Ausdruck, in einem gestützten und geschützten Rahmen, einen angemessenen guten Platz. Hier gibt es Spiel und ernsthafte Tiefe, Gefühlsausdruck mittels Kunst, Kennenlernen Gleichbetroffener und gemeinsam voneinander lernen.
Dreimal im Jahr ein ganzer Tag ist wohl durchdacht so konzipiert, weil es auch bei weiterem Anfahrtsweg und viel Wochenprogramm gut organisierbar ist – vor allem aber, weil so zwischen den intensiven Begegnungen wieder Raum bleibt zum Verdauen und das „andere“ Leben, was es ja auch noch gibt – dieser Rhythmus und die Ruhepausen gehören zum Prozess dazu.
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